Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über die alten Römer by Cornelius Hartz

By Cornelius Hartz

»Sieben – fünf – drei, Rom kroch aus dem Ei.« Den Spruch kennt guy. Aber wurde Rom tatsächlich 753 v. Chr. auf den berühmten sieben Hügeln gegründet? Und sprachen eigentlich tatsächlich alle Römer klassisches Latein? Die Toga gehört zum Römer wie zu Caesar der Lorbeerkranz, oder etwa nicht? Apropos Caesar – wurde der nicht von einem gewissen Brutus umgebracht? Und battle der nicht Caesars Sohn? Überhaupt, wie waren sie denn so, die alten Römer? Besonders reinliche Menschen, die täglich die zahlreichen öffentlichen Bäder besuchten? Oder conflict das Gegenteil der Fall? Immerhin besaßen sie keine Seife, und sie sollen sich ja sogar mit Urin die Zähne geputzt und die Kleider gereinigt haben. Cornelius Hartz entlarvt höchst unterhaltsam 20 populäre Irrtümer über die alten Römer und das alte Rom.

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Die Sklaverei in den USA des 19. Jahrhunderts war ein furchtbarer Anachronismus, der in erster Linie auf rassistischen Prinzipien und Überzeugungen fußte, die die dortige Gesellschaft noch heute prägen. Das war in der Antike überhaupt nicht der Fall. In allen alten Hochkulturen, von Mesopotamien über Ägypten und Griechenland bis hin zu Rom, wurden Sklaven gehalten. Bereits im Codex Hammurabi aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. werden Sklaven erwähnt, und in allen Kulturen des Altertums war die Sklavenhaltung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, weshalb man diese Kulturen zum Beispiel im Geschichtsunterricht der DDR gerne kollektiv mit einem von Karl Marx geprägten abfälligen Begriff als „Sklavenhaltergesellschaften“ bezeichnete.

Interessant ist an Senecas Brief aber auch, dass der Philosoph nicht etwa fordert, die Sklaverei abzuschaffen. Er wird sehr wohl gewusst haben, dass das Wirtschaftssystem des alten Rom ohne Sklaven sofort zusammengebrochen wäre. Aber das hält ihn nicht davon ab, dafür zu plädieren, Sklaven menschenwürdig zu behandeln. Und wie uns schon der Beginn des Briefes zeigt, war er mit dieser Meinung durchaus nicht allein. Das änderte sich auch nicht etwa schlagartig mit dem Aufkommen des Christentums. Dem christlichen Philosophen Augustinus 42 IRRTUM 5 (354–430) widerstrebte das Prinzip der Sklaverei zwar, er sah aber keine Möglichkeit, es abzuschaffen, ohne die soziale Ordnung zu gefährden; sie war für ihn ein notwendiges Übel, das – wie alle anderen Übel auch – letztlich auf den Sündenfall zurückzuführen war.

12 Years a Slave“ erhielt fast durchweg glänzende Kritiken; bei den Academy Awards wurde er als „Bester Film“ ausgezeichnet, insgesamt gewann er über 200 Preise. Was diesen Film besonders erschütternd machte und von früheren US-Produktionen zum Thema Sklaverei wie „Roots“ oder „Amistad“ unterschied, war die Tatsache, dass in diesem Fall eben nicht, wie man es ja fast schon gewohnt war, Afrikaner direkt auf dem schwarzen Kontinent entführt und nach Amerika gebracht wurden, wie es in der Realität ja auch zumeist der Fall war.

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